Juni 2008


Wörter-Meer

(in Anlehnung an das chinesische Lexikon Cihai 辭海)

Die Idee: eine stetig anwachsende kommentierte Sammlung von auffallenden, besonderen, charmanten, dummen, eigenartigen, fiesen, gemeinen, hässlichen, interessanten, juxigen, kuriosen, langweiligen, mundarteigen, neuen, originellen , prolligen, quatschigen, respektlosen, sperrigen, tiefsinnigen, urigen, vielversprechenden, wohlklingenden, xenophilen, yuppigen und zickigen Wörtern.

Vorbild: Eckhard Henscheid „Dummdeutsch“, Dieter E. Zimmer „Die Wortlupe“ u.A. Bei Zimmer geht es um die „Denkzusammenhänge, denen sie [i.e. die Wörter] entstammen.“ Und „Manche Begriffe sind geradezu Einladungen zur Dummheit.“ Dummdeutsch eben, wie Henscheid sein Wörterbuch“ genannt hat.

Anmerkung: Die Sammlung soll nicht auf die deutsche Sprache beschränkt bleiben! Ich hofffe auf zahlreiche „Wortspenden“ für diese Sammlung! (mehr…)

Manche Fragen stellt man sich als Muttersprachler kaum, so zum Beispiel die Frage, welche Nomen bzw. Verben die im Deutschen am häufigsten benutzten sind. Wenn man allerdings Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, erscheint diese Frage doch recht interessant zu sein. Deshalb dazu einige Anmerkungen.

Die Wörter einer Sprache lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien kategorisieren: alphabetisch von A bis Z (alle Wörter mit dem Anfangsbuchstaben A, a bis Azzuro) gehören demnach derselben Kategorie an, oder aber nach Wortklassen geordnet (Nomen, Verb, Adjektvi etc.), um hier nur zwei Beispiel zu nennen. (mehr…)

„Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen.“

Christa Wolf, Kindheitsmuster.

„Wir [müssen] wissen, auf welcher Vergangenheit die deutsche Gegenwart beruht.Denn niemand kann anfangen, sondern immer nur anknüpfen.“

Hagen Schulze

Vom 13.06. bis zum 21.06. veranstalten das Institut für deutsche Sprache und Kultur (IfDSK) der Soochow Universität und das Chineses Taipei Film Archive (CTFA) eine Filmreihe zum Thema „Die Gegenwart der Vergangenheit. Deutsche Geschichte im Spielfilm.“ Gezeigt werden zwölf überwiegend deutsche Filme (Ausnahme: Zug des Lebens) zu den Themenschwerpunkten Holocaust, RAF-Terrorismus und Teilung und Wiedervereinigung. Die meisten der Filme sind zum ersten Mal in Taiwan zu sehen, so „Das Versprechen“ von Margarethe von Trotta und „Der letzte Zug“ von Josef Vilsmaier.

Ort der Veranstaltung:

Chinese Taipei Film Archive

Address: 4F, No. 7, Ching-tao East Road, Taipei 100, Republic of China
Tel: 886-2-2392-4243, 886-2-2396-0760
Fax: 886-2-2392-6359
E-mail: ctfa@mail.ctfa.org.tw
Transportation: MRT, Pannan Line, Shangtao Temple Station, exit 3
Bus 307、49、22、212、205、232、265、276、671 Executive Yuan stop (the next stop of Taipei Railroad Station)

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, empfiehlt sich eine Reservierung per Email, zu schicken an die oben angegebene Adresse. Der Besuch der Veranstaltungen ist übrigens kostenlos! Das Programm der Filmreihe kann auf der Webseite des CTFA eingesehen werden. Die Webadresse lautet:

http://epaper.ctfa2.org.tw/epaper80606/12.htm

Eine echte Entdeckung in der Family Mart (全家便利商店): die Kirin Brauerei hat ein Stout im Angebot – „Ichibanshibori Stout“ (Wie Japaner wohl das Wort „Stout“ aussprechen? Hier die Antwort: スタウト, gesprochen su-ta-u-to ) Nun, wer den Namen als Nicht-Japaner einigermaßen fehlerfrei aussprechen kann, der sollte auch in den Genuss dieses mundigen Getränkes kommen. Mit seiner schwarzbraunen Farbe und dem angenehm weichen, leicht bitteren Malz-Geschmack eine echte Alternative zu Heineken, Taiwan Beer und Co. Kompliment nach Japan und Prost!

Ichibanshibori Stout